
SUDHAUS

Im Sudhaus, im Herzen der Brauerei wird das geschrotete Malz "eingemaischt" (mit Wasser vermischt) und erhitzt.
Die Enzyme bauen hier die Stärke zu Malzzucker ab. Erst dieser Malzzucker kann von der Hefe vergoren werden.

Im Läuterbottich (Bild oben) wird nun Fest von Flüssig getrennt. Die flüssige, zuckerhaltige Bierwürze wird der Sudpfanne zugeleitet. Der feste Anteil, der im Läuterbottich zurückbleibt wird als sogenannte "Treber" bezeichnet.
In der kupfernen Sudpfanne wird die Würze unter verschiedenen Zugaben von Hopfen gekocht. Durch Verdampfung stellt sich eine gewünschte Zuckerkonzentration (Malzzucker) ein, die sogenannte Stammwürze.

Hier findet die Reinzucht von frischer junger Hefe statt
und die Zwischenlagerung der Hefe vor der nächsten Zugabe.

Sofort wird die kochendheiße Würze
abgekühlt. Anschließend wird "Zeug gegeben",
d.h. untergärige Bierhefe wird zudosiert und
somit wird die Gärung eingeleitet.
In 6 flachzylindrokonischen Gärtanks
wird die abgekühlte Würze mit reinrassiger
Bierhefe zur Gärung gebracht.
Während des Gärprozesses wird der gewonnene
Malzzucker zu Alkohol und Kohlensäure vergoren.

In unseren Lagerkellern
mit einen Gesamtfassungs-
vermögen von 15.000 hl
findet die Nachgärung und
Reifung (ca. 6 Wochen) statt.



Fertig gelagert und gereift wird das Bier vor der Abfüllung doppelt filtriert, um die noch im Bier befindlichen Trübungsteilchen und Hefezellen zu entfernen.

Im Drucktankkeller
befinden sich 9 Drucktanks
mit einem Fassungsver-
mögen von 250.000 l.
Hier wird das Bier zwischengelagert und wartet nun auf die Abfüllung in Fass oder Flaschen.

Im Labor werden die verschiedene Bierproben nochmal sorgfältig überprüft und kontolliert.


Hier werden 15.000 Flaschen in der Stunde gereinigt, abgefüllt, verschlossen, etikettiert,
verpackt und auf Paletten gestapelt.



Hier werden alle erzeugten Produkte
der Brauerei Baumgartner zwischengelagert,
bevor sie ausgeliefert werden.



